Unser Team
Die Teammitglieder des Tierschutzvereins Letzte Weide e.V. spielen eine entscheidende Rolle in der Betreuung und dem Schutz unserer vierbeinigen Freunde. In den kommenden Wochen werden wir Steckbriefe unserer engagierten Gründungsmitglieder veröffentlichen, um Ihnen einen Einblick in ihre Aufgaben und Leidenschaften zu geben. Diese Steckbriefe werden nicht nur die individuellen Hintergründe und die Motivation jedes Mitglieds vorstellen, sondern auch ihre speziellen Fähigkeiten und Erfahrungen, die sie in unsere Arbeit einbringen. Bleiben Sie dran, um mehr über die Menschen zu erfahren, die sich tagtäglich für das Wohlergehen der Pferde einsetzen!

Sarah
Funktion im Verein:
Stellvertretende Vorsitzende & Schatzmeisterin
Über mich:
Ich bin 39 Jahre alt und führe seit vielen Jahren unseren Familien-Pferdepensionsstall, den ich von meinem Vater übernommen habe, der ihn rund 40 Jahre lang aufgebaut und geprägt hat.
Durch meine langjährige Erfahrung in der Pferdehaltung sowie zahlreiche Fortbildungen und Schulungen verfüge ich über fundiertes Wissen zur artgerechten Versorgung und Betreuung von Pferden.
Neben den vielen Pferden, die durch unseren Stall gehen, habe ich auch mein eigenes Pferd, das mich seit Jahren begleitet und meine tiefe Verbundenheit zu diesen Tieren noch verstärkt.
Beruflich bin ich in einer leitenden Position tätig – meine große Leidenschaft gehört jedoch den Pferden und unserer Vereinsarbeit.
Meine Motivation für die Vereinsgründung:
Durch die gemeinsame Arbeit mit Eileen und den Berittpferden, die zu uns kamen, habe ich gesehen, wie stark traumatisiert manche Pferde sein können.
Und wenn man dann die Geschichten hinter diesen Schicksalen hört, weiß man: Diese Tiere brauchen dringend Hilfe.
Als Eileen vorschlug, einen Verein zu gründen, um noch mehr dieser verletzten Pferdeseelen aufzunehmen, war für mich sofort klar, dass ich dabei bin. Viele von ihnen durfte ich bereits bei mir im Stall mitversorgen und ihnen ein liebevolles Zuhause geben – und genau das möchte ich weiterführen.
Meine Aufgaben im Verein:
- Versorgung und tägliche Betreuung unserer geretteten Pferde
- Bereitstellung eines sicheren, liebevollen Zuhauses in unserem Stall
- Sicherstellen von Auslauf, Sozialkontakt und Wohlbefinden
- Unterstützung des gesamten Teams in allen Belangen der Pferdepflege
Mein Lieblingsmoment mit den Pferden:
Es gibt kaum etwas Schöneres, als morgens oder abends in den Stall zu kommen und von den Pferden begrüßt zu werden.
Natürlich weiß ich, dass sie oft ans Futter denken – aber in diesen Momenten ist es, als würden sie sagen:
„Schön, dass du da bist.“
Und genau diese kleinen Augenblicke machen jeden Tag besonders.

Mira
Funktion im Verein:
Verantwortlich für Social Media
Über mich:
Schon von klein auf haben mich Pferde sehr fasziniert und begeistert. Dabei hat mich immer der Wunsch begleitet mit den Pferden zusammenzuarbeiten und eine Beziehung zu entwickeln die auf Vertrauen und Wertschätzung basiert. Neben der Freude am Umgang mit den Tieren entwickelte ich durch den Kontakt zu ihnen viele Fähigkeiten, die mein Leben bis heute auch im Beruf der Sonderschullehrerin stark prägen. Pferde sind für mich deshalb Gefährten und Lehrmeister. Bei meiner Arbeit als Reittherapeutin und pferdegestütze Coachin, für die ich auch vom Veterinäramt abgenommen wurde, darf ich unzählige Menschen mit den Pferden auf ihrem Weg begleiten und erleben, wie viel Heilung in achtsamen Begegnungen steckt.
Warum und wie ich den Verein unterstütze:
Durch die berufliche und private Zusammenarbeit mit Eileen Kraus unterstütze ich Eileen auch immer wieder bei der Arbeit mit den ihr anvertrauten Beritt- und „Problempferden“ – Pferden, die von den Besitzern nicht mehr händelbar waren, die missverstanden und misshandelt wurden und, teilweise schwer traumatisiert, neues Vertrauen zum Menschen aufbauen sollten.
Immer wieder habe ich dabei miterlebt, wie Pferde keine Gelegenheit bekamen, anzukommen:
Pferde, die von Besitzer zu Besitzer wanderten.
Pferde, die aus Geldsorgen der Besitzer viel zu früh weiterverkauft wurden.
Pferde, die an völlig unpassende Käufer verkauft wurden, weil niemand sonst bereit war die Preisvorstellung der Besitzer zu bezahlen.
Und jedes Mal hat mein Herz geblutet, wenn eines der Tiere unter diesen Umständen den Hof verlassen hat und klar war, dass es nicht lange gutgehen wird. Jedes Mal mussten wir trotz besseren Wissens machtlos mit schwerem Herzen zuschauen. Als Eileen die Idee des Vereins hatte, war ich deshalb sofort begeistert.
Deshalb:
- Unterstütze ich bei unterschiedlichen Aufgaben der Vereinsarbeit und der Versorgung der Pferde
- Bin ich verantwortlich für Social Media.
Mein schönster Pferdemoment:
Schwer zu sagen, es gibt so viele. Es ist der Moment, wenn ein Pferd dir sein Vertrauen schenkt und du weißt, du schenkst ihm gerade deines. Wenn das Gefühl von tiefer Verbundenheit da ist, egal ob bei einem Spaziergang, einem Ausritt oder einfach gemeinsamer Zeit im Stall.

Heike
Alter: 61
Verheiratet, 5 Kinder und 6 Enkelkinder
Wir haben 2 Ponys, 2 Hunde, 2 Katzen und etliche Zebrafinken – Ein Haus wird durch Tiere erst zum Zuhause.
Funktion im Verein: Patenbeauftragte – Organisation und Betreuung der Patenstunden am Stall (auch Stall-Oma genannt 😉 )
Über mich:
Alle beschreiben mich als kinder- und tierlieb. Tiere gehörten schon immer zu meinem Leben. Als 5-jährige saß ich zum ersten Mal auf einem Pferd. Man sagt mir nach, dass ich immer gut vermitteln und verbinden kann – zwischen Menschen, Tieren und beiden.
Mit 10 Jahren nahm mein Vater mich mit auf die Rennbahn in Frankfurt-Niederrad. Damals habe ich mich mit dem Pferdevirus infiziert.
Vor ca. 30 Jahren bin ich nach Teneriffa ausgewandert, wo ich meine Pferdeliebe erst so richtig ausleben konnte: Als Reit- und Pflegebeteiligung in einem großen Stall. Auch wenn hier die Freizeitpferde im Vordergrund standen, gab es auch Sportpferde und entsprechende Veranstaltungen, vor allem Dressurreiten. Ich konnte nicht nur viel Erfahrung mit verschiedensten Pferden sammeln, sondern musste leider auch manches Tierleid mit ansehen.
Damals begann ich mit der Arbeit für einen Tierschutzverein – allerdings etwas kleinere, Katzen. Aber der Wunsch zu helfen, blieb bis heute.
Seit rund 10 Jahren wieder in Deutschland, habe ich ein Pferd von Teneriffa geschickt bekommen, das ich hier betreuen und reiten durfte. Dem folgte schon bald ein zweites, diesmal allerdings ein nicht mehr für das Dressurreiten brauchbares Sportpferd. So kam ich zur Pflege solcher ausgemusterten Pferde, die sich immer als liebevolle und dankbare Kameraden erweisen, wenn man nur auf ihre Bedürfnisse eingeht.
Als sich die Gelegenheit ergab, mit Sarah und Eileen diesen Verein zu gründen, habe ich sie ergriffen.

Eileen
Name:
Eileen Kraus
Über mich:
Pferde begleiten mich, seit ich denken kann. Ich bin mit ihnen aufgewachsen, habe an ihren Seiten gelernt, mich weiterentwickelt und meinen eigenen Weg gefunden. Für mich sind sie keine Sportgeräte, sondern fühlende Partner, die gesehen, verstanden und gehört werden wollen.
Vor fünf Jahren habe ich mir meinen Traum vom eigenen Stall erfüllt – einen Ort, an dem Pferde ankommen dürfen, egal, welche Geschichte sie mitbringen.
Mein Weg & meine Arbeit:
Mit meiner Trainer-C-Lizenz und vielen Jahren Erfahrung im täglichen Umgang mit unterschiedlichsten Pferdepersönlichkeiten habe ich mich darauf spezialisiert, Pferden eine neue Perspektive zu geben.
Besonders die sogenannten „Problempferde“ liegen mir am Herzen. Oft sind es nur Missverständnisse oder schlechte Erfahrungen, die sie auf Abstand gehen lassen. Ihre Sprache zu verstehen und ihnen Schritt für Schritt Vertrauen zurückzugeben, ist für mich eines der wertvollsten Gefühle.
Die letzten Jahre habe ich 2 Pferde „privat“ gerettet und ihnen einen Endplatz gegeben. Doch leider sind meine finanziellen Möglichkeiten begrenzt und mehr als diese beiden schaffe ich nicht. Daher die Idee des Vereins und das hoffen auf tatkräftige Mitstreiter!
Wie ich im Verein wirke:
- Versorgung der Pferde
- Korrektur und Begleitung schwieriger oder missverstandener Pferde
- Aufbauarbeit, Reha-Training und mentale Unterstützung
- Stärkung der Mensch-Pferd-Beziehung, damit aus Loslassen wieder Vertrauen werden kann
Warum ich das tue:
Aussortierte Sportpferde und Pferde, die mit allen Kräften gegen den Menschen arbeiten, haben mich schon immer berührt. Hinter jedem steckt eine Seele, die bereit ist, neu anzufangen – wenn wir ihnen den Raum dafür geben.
Mein Antrieb ist es, ihnen diesen sicheren Ort zu schenken und gemeinsam mit ihnen einen Weg zu finden, der nicht von Leistung, sondern von Respekt und Verständnis geprägt ist.
Mein schönster Pferdemoment:
Es sind sehr viele, aber mein schönster ist und war immer, wenn ich sehe, dass aus dem Pferd mir gegenüber ein Freund geworden ist und er mich nicht mehr als Feind sieht

Isabelle
Name: Isabelle (Isi)
Über mich:
Seitdem ich denken kann, habe ich eine riesige Faszination für Pferde. Der Umgang mit Pferden und das Reiten begleiten mich schon seit Kindesalter an. Ich durfte bereits mit vielen verschiedenen Trainern und Pferden zusammenarbeiten und habe mir vorletztes Jahr meinen Kindheitstraum mit dem Abschluss des Trainer C Westernreiten erfüllt. Ich begleite tagtäglich sehr viele Pferd-Reiter-Paare auf ihrem individuellen Weg und bin dabei immer wieder aufs Neue fasziniert, wie schön es ist, den Pferd-Reiter-Teams zu mehr Harmonie zu finden.
Warum bin ich Mitglied im Verein?
Durch meine eigene Stute habe ich erfahren, dass leider nicht jedes Pferd gesund ist und die körperlichen Gegebenheiten mitbringt ein Reitpferd zu sein. Der Weg ein solches Pferd zu tragen ist oft teuer und gezeichnet von Leid und Frust für Mensch und Tier. Gerade deswegen ist es mir eine absolute Herzensangelegenheit für diese Pferde einen Platz zu schaffen, wo sie glücklich und ohne Druck leben dürfen.
Mein schönster Pferdemoment?
Wenn meine Stute mich schon anwiehert, wenn sie nur mein Auto hört, und dann auf der Koppel auf mich zu galoppiert.

Janina & Jeremy
Von den beiden gibt es hier bald mehr zu lesen.

Arne
Ich bin 65 Jahre alt, Heikes Ehemann seit 43 Jahren und mindestens genauso tierverrückt wie sie.
Katzen, Hunde, Pferde, Wildtiere in allen Größen und aus allen Kontinenten - sie faszinieren mich alle. Seit frühester Kindheit. Und ich bin erschüttert, wenn Menschen das Geschenk des Lebens nicht schätzen, nur weil es einem Tier gehört. Und das, wo wir doch als Tierpfleger und Landschaftsgärtner geschaffen wurden. Das ist unsere Aufgabe, das liegt uns im Blut. Mir auf jeden Fall.
Ich bin zwar kein Gründungsmitglied, aber nachdem meine Frau Letzte Weide e.V. mitgegründet hat, konnte ich gar nicht anders, als mitzumachen. Und so bin ich den Tieren immer nah und genieße die besondere Verbindung, die gerade zwischen Mensch und Pferd besteht. Und ich kann dazu beitragen, dass es einigen Tieren etwas besser geht.
Als Kassenwart kümmere ich mich vor allem um die Finanzen des Vereins.
